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Immobilienpreise: Wohnungen im Süden – es geht nur in eine Richtung

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Unangefochten an der Spitze liegt München mit einem Plus von 11,4 Prozent. Das geht aus der Datenanalyse „Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI): Region Süd 3. Quartal 2019“ hervor, die der Baufinanzierungsvermittler Dr. Klein quartalsweise erhebt.

In Frankfurt am Main werden die Neubauten immer höher, die Preise ziehen immer schneller an und für bezahlbaren Wohnraum müssen Interessenten immer weiter ins Umland ziehen. „Neuer Baugrund kann in der Innenstadt praktisch nicht mehr erschlossen werden. In der Folge werden Neubauten anders konzipiert: Es mehren sich Hochhauskomplexe mit exklusiven Apartments und hohem Komfort“, stellt Carsten Engmann, Spezialist für Baufinanzierungen bei Dr. Klein in Frankfurt fest. „Durch die hohen Gehälter in der wirtschaftlich sehr potenten Rhein-Main-Region gibt es bei Kaufwilligen aktuell fast keine Schmerzgrenze, was den Preis der Immobilien betrifft. Normalverdiener finden in der Innenstadt praktisch keinen bezahlbaren Wohnraum mehr. Sprach man bis vor kurzem beim Frankfurter Umland noch von einem Entfernungsradius von 20 Kilometern, sind es mittlerweile eher 50“, so Engmann.

Ungebremste Nachfrage trifft auf stagnierendes Angebot. In der Konsequenz steigt der gemittelte tatsächlich bezahlte Quadratmeterpreis für Wohnungen im dritten Quartal auf 3.558 Euro und liegt damit rund 650 Euro über dem Medianpreis für Häuser. Der Vergleich zum vergangenen Quartal zeigt: die Preise für Wohnungen steigen schneller als die der Häuser (2,8 Prozent gegenüber 1,6 Prozent).

Das Immobilienangebot in Stuttgart wird immer geringer, aber der Preisanstieg stagniert. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern sinkt die tatsächliche Preisentwicklung sogar erstmals seit mehr als vier Jahren, allerdings kaum wahrnehmbar: im Verhältnis zum vorangegangenen Quartal um 0,1 Prozent. Wohnungen verteuern sich verglichen mit dem vergangenen Quartal moderat um 2,5 Prozent.  Durchschnittlich zahlen Käufer 3.602 Euro pro Quadratmeter für eine Wohnung und 3.333 Euro pro Quadratmeter für das eigene Haus.

Verglichen mit den ebenfalls teuren Metropolregionen Stuttgart und Frankfurt weist der Münchner Immobilienmarkt die größten Preissteigerungen auf: Wohnungen sind gegenüber dem Vorjahresquartal 11,4 Prozent teurer, Häuser 7,1 Prozent. Auch im direkten Quartalsvergleich ziehen die Indexwerte markant an: um 3,1 Prozent bei Apartments und fünf Prozent bei Häusern.

So zahlen Käufer einer Eigentumswohnung in München im Schnitt 7.172 Euro pro Quadratmeter – mehr als doppelt so viel wie in Frankfurt. Hauskäufer bezahlen durchschnittlich 5.400 Euro pro Quadratmeter und damit 201 Euro mehr als im Vorjahresquartal. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Dr. Klein

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von factum
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