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Hunde bissen Passanten in der Heide, Frauchen Petra nun vor Gericht

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Von 2016 bis 2018 listete die Anklage sechs Opfer auf. Die Hunde waren entweder nicht angeleint oder liefen mit zu viel gelassener Leine rum. Die Opfer erlitten Bisswunden, doch viel mehr schockierte sie die Reaktion der Hundehalterin.

Matthias F. (64) wurde in den Oberschenkel gebissen und erhielt von Petra K. eine völlig falsche Adresse und Personalien. Der Jogger Manfred L. (73) wurde ebenfalls in den Oberschenkel gebissen. Als er die Frau darauf ansprach, wurde er einfach stehen gelassen, als wäre er gar nicht da. Einem weiteren Opfer, Steffi T. (35), wurde erklärt, das doch gar nichts passiert sei und das obwohl zuvor ein Dobermann Steffis 5-Jährige Tochter angefallen hat und in den Po biss. Daraufhin warf sich die Mutter schützend auf ihr Kind, da biss der Hund ihr zweimal in den Rücken.

Eines der Opfer sah die Hundehalterin erneut in der Dresdner Heide und rief die Polizei. Die Beamten wollten die echten Personalien ermitteln. Nach Angaben der Polizei sei die Frau sehr unkooperativ gewesen. Petra K. machte erst Angaben, als die Beamten drohten sie mit aufs Revier zu nehmen.

Vor Gericht gestand Petra K. die Vorwürfe, machte aber keine weiteren Angaben und entschuldigte sich nicht bei den Opfern. Zusätzlich dazu stahl sie in einem Bio-Markt Hundefutter.

Petra K. wohnt inzwischen im Erzgebirge. Bis auf weiteres soll sie sich an Ihre Auflagen halten. Die Dobermänner Pico und Toppo müssen außerhalb des Grundstücks angeleint sein und einen Maulkorb tragen. Toppo wurde inzwischen als ungefährlich eingestuft. Ein Urteil des Gerichts folgt.

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von factum
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